Die AfD beantragt folgendes:
Der Kreistag spricht sich für die Bekämpfung der Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes aus und beschließt für das Haushaltsjahr 2026 Mittel in Höhe von 50.000 Euro dafür einzustellen.
Begründung:
Seit Jahren breitet sich das Jakobskreuzkraut insbesondere auch in den nördlichenTeilen des Landkreises Gifhorn aus. Das Jakobskreuzkraut stellt eine Gefahr für Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde da.
Die Landesregierung stellt für die Bekämpfung der Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes keine finanziellen Mittel zur Verfügung, wie die Anfrage des Landtagsabgeordneten Stefan Marzischewski ergab (19/5052). Sie verweist lediglich auf Aufklärungsbroschüren. Die SPD geführte Landesregierung lässt die Kommunen hierbei genauso im Stich, wie bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Gerade über Grünstreifen an Straßen die nur abgemäht werden, kann sich das Jakobskreuzkraut beständig ausbreiten.
Daher soll der Landkreis mit den bewilligten Haushaltsmitteln im Jahre 2026 gezielt an landkreiseigenen Straßen und Flächen, die Jakobskreuzfeldpflanze dauerhaft entfernen. Desweitern soll mit den Haushaltsmitteln eine gezielte Entsorgung und Vernichtung von privat gesammelten Jakobskreuzfeldpflanzen organisiert werden,
damit der Samen dieser Pflanzen, dauerhaft vernichtet werden und nicht im normalen Kompost landen.
Der Kreistag ist über den Erfolg der Maßnahmen zu unterrichten, bevor dauerhaft Geld für die Bekämpfung zur Verfügung gestellt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Marzischewski-Drewes
Fraktionsvorsitzender