Die Hiobsbotschaften aus der Automobil- und Zuliefererindustrie reißen nicht ab und treffen die Region Gifhorn mit voller Härte. Nach den massiven Einschnitten bei Continental und dem jüngst angekündigten Abbau von hunderten Stellen beim Ingenieursdienstleister IAV droht der Region durch die neuesten Pläne des Volkswagen-Konzerns ein historischer wirtschaftlicher Niedergang. Berichten zufolge stehen der Abbau von über 100.000 Arbeitsplätzen sowie die Schließung von vier VW-Werken in Deutschland im Raum.
Der Landtagsabgeordnete und Gifhorner Ratsherr Stefan Marzischewski sieht sich in seinen langjährigen Befürchtungen bitter bestätigt:
„Unsere Region darf nicht das Detroit von Niedersachsen werden! Bereits im Februar 2023 habe ich genau vor diesem Szenario einer schleichenden Deindustrialisierung gewarnt. Diese Schreckensmeldungen sind die Quittung für die desaströse Wirtschaftspolitik der Altparteien. Die ideologisch getriebene Transformation zerstört das Fundament unseres Wohlstands und vernichtet zehntausende gut bezahlte Facharbeitsplätze in unserer Heimat.“
Angesichts der drohenden Krise für Zulieferer, Dienstleister und die kommunalen Haushalte fordert er grundlegende personelle und inhaltliche Konsequenzen im politischen Betrieb. Marzischewski stellt klar:
„Wir benötigen eine sofortige wirtschafts- und industriepolitische Kehrtwende um 180 Grad. Um unser Land und unsere Schlüsselindustrien vor dem endgültigen Absturz zu bewahren, braucht es in den Regierungen endlich wieder vertrauenswürdige Politiker mit echtem unternehmerischen Sachverstand – und keine Berufskarrieristen oder Studienabbrecher.“
