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Pr. 22/26: Statement zum Wolfsvorfall in Tiddische (Landkreis Gifhorn)

Der aktuelle Vorfall in Tiddische zeigt in aller Deutlichkeit, dass die Situation rund um den Wolf im Landkreis Gifhorn außer Kontrolle gerät. Wenn ein Wolfsrudel eine Herde junger Pferde über Stunden in Panik versetzt, Tiere durch Zäune flüchten, schwer verletzt werden und ganze Höfe unter Dauerstress stehen, dann ist eine Grenze überschritten.

Stefan Marzischewski erklärt dazu:
„Was wir hier erleben, ist kein Einzelfall mehr, sondern ein klarer Kontrollverlust beim Wolfsmanagement. Wenn selbst große Nutztiere wie Pferde nicht mehr sicher sind, dann hat die Politik ihre Schutzfunktion gegenüber dem ländlichen Raum verfehlt.“

Es geht längst nicht mehr um theoretische Debatten, sondern um konkrete Schäden, verletzte Tiere und verunsicherte Menschen. Tierhalter, Landwirte und Anwohner dürfen mit dieser Entwicklung nicht allein gelassen werden.

Marzischewski weiter:
„Es kann nicht sein, dass Wolfsrudel ungestört Herden in Panik treiben, während Betroffene zusehen müssen, wie ihre Tiere verletzt werden. Der Schutz von Nutztieren muss endlich Vorrang haben – problematische Wölfe müssen konsequent entnommen werden können.“

Der Schutz von Nutztieren und die Sicherheit im ländlichen Raum müssen endlich Vorrang bekommen.
Deshalb ist klar: Der Wolfsbestand im Landkreis Gifhorn muss reguliert werden.

Wir brauchen:

  • klare Eingriffsmöglichkeiten bei auffälligen Rudeln
  • schnellere und unbürokratische Entnahmen problematischer Tiere
  • rechtssichere Regelungen für den aktiven Bestandsschutz

Wer den Wolf vollständig unangetastet lässt, ignoriert die Realität vor Ort.
Artenschutz darf nicht gegen Menschen, Tiere und Existenzen ausgespielt werden.

Jetzt ist entschlossenes Handeln gefragt – nicht weitere Verzögerung.

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