Seit Monaten liefert sich die AfD mit dem CDU-Bürgermeister Nerlich ein Katz und Mausspiel, wenn es um das Mühlenmuseum geht. Antworten kommen gar keine oder nur sehr spärliche. Immerhin weiß die Öffentlichkeit nun mehr, dass trotz einer niedrigen Pacht von unter 10.000 Euro im Jahr und keiner vollständigen Grünpflege des Areals der Betreiber mit mehr als 400.000 Euro in der Kreide steht.
Dazu AfD Fraktionschef Stefan Marzischewski: „Hinzu kommt, dass auch nicht die vertraglich zugesicherten 300.000 Euro in die Anlage investiert worden sind. Trotz einer nur symbolischen Pacht ist das Betriebsmodell also offensichtlich grandios wirtschaftlich fulminant gescheitert. Der Ausschuss für das Mühlenmuseum soll die Zukunft des Areals sichern, dazu muss jeder Ratsherr aber endlich die genauen Fakten also wirklich den damals abgeschlossenen Pachtvertrag kennen, damit nicht die gleichen Fehler erneut passieren. Desweitern möchten wir uns gerne mit dem Geschäftsführer des Mühlenmuseums im Ausschuss austauschen, um seine Geschichte zu hören, wie es zur Insolvenz gekommen ist und insbesondere wie er sich eine zukünftige Zusammenarbeit vorstellt. Dazu erwarten wir ein klares mit Zahlen unterlegtes neues Geschäftsmodell, das altes ist ja bekanntlich gescheitert.“
Anmerkung der Redaktion:
- Einladung des Geschäftsführers des Mühlenmuseums (Antrag zum nächsten Ausschuss für Mühlenmuseum und VA)
- Mühlenmuseum (Öffentliche Anfrage Nr. 2 26 zur Ratssitzung am 19.01.2026)
