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Pr. 14/26: IAV-Krise am Standort Gifhorn – Synonym für die gescheiterte Energie- und Wirtschaftspolitik der letzten Jahre

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IAV-Krise am Standort Gifhorn – Synonym für die gescheiterte Energie- und Wirtschaftspolitik der letzten Jahre

Die AfD-Stadtratsfraktion Gifhorn zeigt sich angesichts der aktuellen Entwicklungen beim Entwicklungsdienstleister IAV zutiefst besorgt. „Der angekündigte Abbau von bis zu 1.500 Arbeitsplätzen, die stockenden Verhandlungen sowie die öffentlich ausgetragenen Konflikte zwischen Geschäftsführung und IG Metall verunsichern die Beschäftigten und ihre Familien in unserer Region massiv“, erklärt Stefan Marzischewski, MdL und Fraktionsvorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion Gifhorn.

Was sich derzeit bei der IAV abzeichnet, ist kein geordneter Strukturwandel, sondern ein strategisches Vakuum. Ursächlich hierfür sind die sich seit Jahren dramatisch verschlechternden Standortbedingungen in Deutschland: nicht wettbewerbsfähige Energiepreise, ausufernde Bürokratie sowie die politisch erzwungene einseitige Ausrichtung auf die Elektromobilität. Management und IG Metall sind diesem rot-grünen Deindustrialisierungskurs über Jahre hinweg gefolgt. Die Leidtragenden sind nun die Beschäftigten und ihre Familien.

Der wirtschaftliche Niedergang der IAV kommt für die AfD nicht überraschend, sondern ist die logische Folge einer desaströsen Energie- und Wirtschaftspolitik. Diese Entwicklung wird sich zudem unmittelbar negativ auf die Gewerbesteuereinnahmen und damit auf den Haushalt der Stadt Gifhorn auswirken.

Die symbolische Empörung der IG Metall ersetzt keine realistischen Antworten auf die zentrale Frage, wie industrielle Arbeitsplätze in Deutschland unter den aktuellen energie- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen überhaupt noch erhalten werden sollen. Weder Durchhalteparolen noch gegenseitige Schuldzuweisungen helfen den Arbeitnehmern vor Ort weiter.

Die Beschäftigten der IAV und die Stadt Gifhorn dürfen nicht zum Kollateralschaden einer verfehlten Unternehmensstrategie und einer ideologisch getriebenen Wirtschafts- und Klimapolitik werden. Die Menschen vor Ort brauchen sichere Arbeitsplätze, Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen.

Dazu ist eine sofortige politische Kehrtwende um 180 Grad notwendig, die es nur mit einer AfD in Regierungsverantwortung geben wird“, so Marzischewski abschließend.

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